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Schweißbrenner Test & Vergleich 2019

Ein Schweißbrenner hat viele Funktionen: Bauteile zu beschichten, einen homogenen Gegenstand in mehrere Einzelteile zu zerkleinern oder Gegenstände stoffschlüssig zusammen zu fügen. Dabei funktionieren die meisten Schweißbrenner mit Wärmeeinwirkung, zahlreiche Geräte üben jedoch zeitgleich auch eine nicht unerhebliche Krafteinwirkung auf den zu verändernden Gegenstand aus. Es gibt verschiedenste Varianten der Wärmeerzeugung, mit denen Schweißbrenner arbeiten. Primär hängt dies von der Preisklasse ab, in der das gewünschte Gerät sich befindet.

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Verschiedene Arten der Schweißbrenner

Der Autogenschweißbrenner

Beim Autogenschweißen wird eine Mischung aus Ethin und Sauerstoff erzeugt, die aus dem Gerät kommt. So wird eine Flamme erzeugt, die als Wärmequelle dient. Nun gilt es für den Anwender, einen Schweißdraht zuzufügen, durch dessen Schmelzen die verschiedenen Metallteile miteinander verbunden werden können.

Der Schweißbrenner bietet ein Griffstück, sowie Anschlüsse und Regulierventile für die Gase. Ebenso sind Brennerdrüsen, die ausgewechselt werden können, an dem Gerät zu finden. Diese gibt es in verschiedenen Dicken, je nach Bedarf in Bezug auf das zu schweißende Metallobjekt. Im Mischrohr des Gerätes, das sich im Griffstück befindet, vermischt sich das Brenngas mit dem ausströmenden Sauerstoff und gelangt so in die Brennerdüse. Mit einem Zündgerät werden die Gase zu einer Stichflamme geformt. Währenddessen lässt sich die Zufuhr beider Gase variieren, um die Größe, Hitze und Form der Stichflamme zu beeinflussen. Für Brenngas werden generell rote Schläuche benutzt, für Sauerstoff blaue. So wird ein verwechseln der verschiedenen Gase und Anschlüsse verhindert.

Früher wurde meist auch Propangas für Schweißbrenner benutzt, eignet sich jedoch aufgrund der geringen Verbrennungsgeschwindigkeit nicht für detaillierte Arbeiten. Lediglich beim Brennschneiden, z. B. bei der Zerteilung von Schrott, findet es Anwendung.

Lichtbogenschweißgerät

Das Lichtbogenschweißgerät erzeugt die benötigte Wärme für die Arbeitsvorgänge durch einen mit Strom erzeugten Lichtbogen. Dieser entsteht nur bei einer ausreichend hohen Spannung. Luftdruck kommt zusätzlich zum Einsatz. Es handelt sich, physikalisch betrachtet, um ein Gemisch aus Metalldampf der Elektroden, sowie neutralen Gasatomen, Ionen und Elektronen. Ein Lichtbogen hat eine Temperatur zwischen 4.000 und 16.000 Kelvin, sodass sich Lichtbögen als hervorragendes Mittel zur Herstellung von Schweißverbindungen und zahlreiche weitere verschiedene Schweißverfahrenen eignen.

MSG-Schweißbrenner

Der MSG-Schweißbrenner steht für Metall-Schutzgas-Schweißgeräte. Es kommen verschiedenste Arten des Schutzgases zum Einsatz. Bei diesem Einsatzverfahren entsteht zwischen einer Drahtelektrode und einem Werkstück ein Lichtbogen. Nun wird Schutzgas über die Gasdüse zugeführt, sodass die Schmelze vor negativen Einflüssen der Atmosphäre geschützt wird. Aktive Bestandteile des Schutzgases sind Sauerstoff und CO2. Das Mischungsverhältnis mit dem Gas Argon bestimmt die Form und Tiefe des Einbandes. Auch der Tropfenübergang des Zusatzes wird so reguliert. Diese Verarbeitungsmethode ermöglicht sogar die Verarbeitung von hochlegiertem Stahl, allerdings muss in dem Fall das CO2 als Aktivgas eingesetzt werden. Andernfalls würde eine Korrosion stattfinden.

WIG-Schweißgeräte

Dabei handelt es sich um das sogenannte Wolfram-Inertgas-Schweißen. Es wird wieder ein Lichtbogen erzeugt, der zwischen einer nicht schmelzenden Wolframelektrode und dem Werkstück eine inerte Schutzatmosphäre schafft. Die hier in Frage kommenden Schutzgase sind Argon, Helium, Wasserstoff und Gemische aus ebendiesen.

Widerstandspressschweißbrenner

Das Widerstandspressschweißen funktioniert zeitgleich mit physikalischem Druck und Hitze durch Strom. Hierbei werden die zu verbindenden Werkstücke aneinandergepresst, während Strom durch beide Abschnitte fließt. So wird das Metall an den Verbindungsstellen zum Schmelzen gebracht. Dabei handelt es sich um entstehende Elektrowärme, die nach dem Joule’schen Gesetz funktioniert. Rollennahtschweißbrenner funktionieren nach dem gleichen Prinzip, erzeugen aber durch die Rollen auch Nähte.

Ultraschallschweißbrenner

Ultraschallschweißen gilt als Reibschweißen. Hier werden hauptsächlich thermoplastische Kunststoffe miteinander verbunden. Während eines der zu verbindenden Teile eingespannt wird, wird das andere Teil durch einen Ultraschallresonator in Schwung versetzt. So werden beide Teile gleichzeitig aufeinandergepresst. Der Schwung bringt die Moleküle an der Kontaktstelle in Schwung und führt so zu einer stoffschlüssigen Verbindung beider Werkstücke. Hierbei entstehen keine Nähte und beide Teile fügen sich übergangslos zu einem einzigen Stück zusammen.

Die Testergebnisse beziehen sich auf die Kundenerfahrungen, technische Ausstattung und das beste Preis -/ Leistungsverhältnis. Dieses wurden objektiv recherchiert von Publikationen wie Amazon.de, Stiftung Warentest und anderen namenhaften Testportalen. Es können hier Abweichungen und Ergebnisse, als andere Testsieger Modelle auftreten.

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